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Über das Projekt

Die Manufakturen

Robuste Stahlgrills, die aus der Schlosserei der JVA Bremen stammen, Hopfen aus heimischen Gefilden oder liebevoll hergestellte Apfel-Ingwer-Marmelade – im Mittelpunkt des Projekts Soziale Manufakturen stehen lokale, handgemachte und fair produzierte Produkte. Hergestellt werden sie von benachteiligten Menschen, die gesellschaftliche Teilhabe soll mit der Gröpelinger Initiative gefördert werden. Gemeinsam mit der Justizvollzugsanstalt, der Gesellschaft für integrative Beschäftigung und dem Martinshof Bremen hat der Verein Gröpelingen Marketing e.V. das Projekt Soziale Manufakturen 2019 gestartet. Das Vorhaben bietet den Teilnehmenden eine Gelegenheit, erste Erfahrungen im Verkauf zu sammeln, was dazu beiträgt, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Produkte werden im Shop verkauft

Die Träger der teilnehmenden Manufakturen produzieren in akribischer Handarbeit besondere, hochwertige und überwiegend bio-zertifizierte Produkte wie Mango-Chutney, Kerzen, Bremer Senatskaffee oder Bremer Export Bier. Um die Produkte an die Kund:innen zu bringen, werden Menschen, die nicht selbstverständlich am Arbeitsleben teilhaben können im Projekt beschäftigt. Sie werden für den Verkauf der Produkte geschult. Diese theoretische Qualifizierung, in der es unter anderem um die Präsentation von Waren oder unterstützende Kassensysteme geht, findet zweiwöchentlich statt. Daran anschließend werden die Produkte aus den Manufakturen von den Beschäftigten im Shop in der Lindenhofstraße 30 verkauft. Dort können die Teilnehmende ihre erlernten Fähigkeiten praktisch anwenden und die Produkte unter dem Label Soziale Manufakturen an einem gemeinsamen Ort anbieten.

Eine Bereicherung für alle Beteiligten

“Ziel des Projekts ist es, Vermittlungshemmnisse abzubauen, die Arbeitsmarktchancen der Teilnehmenden zu fördern und ihr Selbstwertgefühl zu stärken“, erklärt die Projektleitung. Beschäftigung ist ein wichtiges Kriterium, um den Alltag zu strukturieren und fördert somit die gesellschaftliche Teilhabe. „Darüber hinaus wird mit der Initiative die Arbeit der sozial beeinträchtigen Menschen sinnhafter und interessanter, die einzelnen Manufakturen werden gestärkt, ihre Bedeutung für den Stadtteil Gröpelingen wächst und auch die Vernetzung der Manufakturen untereinander kann eine Bereicherung für alle Beteiligten sein.“

 

Das Modellvorhaben „Soziale Manufakturen“ wird durch die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen gefördert.